aus meinem Tagebuch
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25.10.2025, Tag 11: Strandtag
Mehr braucht man eigentlich nicht zu schreiben. Einmal kam eine Herde Schäfchenwolken vorbei und verhinderte direkte Sonnenbestrahlung. Der Wind war gut auszuhalten. Wasser hat immer noch 22 Grad. Wir waren zwar nicht die einzigen, aber viele Strandbesucher, das sieht anders aus. Also, der Samstag war ein Sonntag.
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26.10.2025, Tag 12: zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Morgens sah alles noch malerisch aus. Blauer Himmel, die Sonne bestrahlte alles vor uns, und so gut wie kein Wind. Vormittags Besorgungen und ab dem frühen Nachmittag an den Strand. So, mein Plan. Am Ponte Marceddi angekommen, hatte ich Rot. Maximal 7 Minuten dauert es, bis die Ampel grün zeigt. Immerhin ist der Ponte 900 Meter lang und ich sah, da kommen Fahrzeuge rückwärtsfahrend auf uns zu. Waren Sie bei Rot los? Denn das dritte Fahrzeug fuhr vorwärts. Manche meinen, sich an nichts halten zu müssen. Ich bekam Grün, aber konnte ja nicht losfahren und bekam wieder Rot. Ein Fiat 500 nun vor uns , der Fahrer stieg aus. Ich fragte, welches Problem denn bestand. Die Carabinieri haben ihn wohl am anderen Ende aufgehalten. Mit der Ampel hatte dies aber wohl nichts zu tun. Ich entschloss mich, die Route über San Nicolò d’Arcidano zu nehmen. Und der Umweg hat sich gelohnt. Auf dem Weg eine Schafherde und für mich ein wenig "posend" ein schwarz-weißes. Werden schwarze Schafe weiss, oder umgekehrt, oder sind es die Gene?
Zurück über Arborea und, an der SP 49 davor liegendem "Flamingobay", wo sich heute nicht nur Flamingos in großer Schar aufhielten. Der Begriff "Flamingobay" kommt nicht von mir, habe ich aus Google Maps. Es ist sehr fischreich, und so tummeln sich neben Flamingos, Kormorane, eine Vielzahl von Entenarten usw. Am Ponte angekommen war von der Carabinieri nichts mehr zu sehen und die Fahrt über ihn verlief ohne Probleme. Aber die Sonne wurde bereits von einem dünnen Wolkenfilm gehindert, zu scheinen. Der Wind wurde kälter und nahm zu und die Wolkenmasse wurde grau. Den Nachmittag mit Aufräumen verbracht. Morgen geht es ja zur Fähre.
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27.10.2025, Tag der Abreise
Um 10 Uhr sollten wir das Haus übergeben. Stellte mir den Wecker auf 7 Uhr und alles verlief reibungslos. Es hat gestürmt in der Nacht. Wolken und Sonne den Himmel abwechselnd beherrschten. Das Meer aufgewühlt. Wellen von über 3 Metern (lt. Il Meteo) gleichmäßig den Strand komplett besuchten. Das richtige Wetter zum Abreisen. Sardinia Ferries hatte das mit dem Wetter schon gewusst und uns bereits vor 2 Tagen per SMS und Mail mitgeteilt: Es geht nicht ab Golfo Aranci los, sondern ab Olbia. Um 22 Uhr beabsichtigt sie abzulegen. 2 Stunden später als geplant. Geht nicht anders, da vor uns noch eine Fähre nach Nizza vom selben Terminal geht.
In Oristano das Auto gereinigt und dann über Cabras, Cuglieri dem Monte Ferru rauf. Waren es in Oristano 20 Grad, so waren es nur noch 11 Grad und die Wolken ließen Wasser. Weiter zum Lago di Omodeo. Viel Wasser hat er nicht mehr, aber die Sonne schien, wenig Wind, ein schöner Spaziergang. Hier am Porto nun wieder ordentlich Wind, aber trocken. Nach hoffentlich ruhiger Überfahrt geht es morgen zum Weinkeller des Königs von Sardinien und Piemont. In der napoleonischen Zeit lebte er ja gut in Cagliari (die Costa Smeralda war ja noch nicht ausgebaut), aber in Alba, Fontanafredda, da hatte er gute Weine usw. Er ist weg, die Weine usw. sind noch da!
In Oristano das Auto gereinigt und dann über Cabras, Cuglieri dem Monte Ferru rauf. Waren es in Oristano 20 Grad, so waren es nur noch 11 Grad und die Wolken ließen Wasser. Weiter zum Lago di Omodeo. Viel Wasser hat er nicht mehr, aber die Sonne schien, wenig Wind, ein schöner Spaziergang. Hier am Porto nun wieder ordentlich Wind, aber trocken. Nach hoffentlich ruhiger Überfahrt geht es morgen zum Weinkeller des Königs von Sardinien und Piemont. In der napoleonischen Zeit lebte er ja gut in Cagliari (die Costa Smeralda war ja noch nicht ausgebaut), aber in Alba, Fontanafredda, da hatte er gute Weine usw. Er ist weg, die Weine usw. sind noch da!
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Re: aus meinem Tagebuch, Anreisetag 1: 05.04.26 (Ostersonntag)
Ein gutes halbes Jahr ist es her, dass ich Sardinien Arrivederci sagte. Nein, nicht am 29. Oktober, sondern eher, denn ich wollte meinen Geburtstag dort feiern, wo der König vom Piemont und Sardinien lebte (bis die letzte der Familie starb), dem Weingut Fontanafredda, welches er seiner zweiten Frau schenkte. Das liegt bei Alba (Cuneo) im Piemont, schon wunderschön, und der Barolo schmeckt einem auch hervorragend. Aber ich behaupte, die schönsten Jahre hat der König auf Sardinien, in Cagliari, verlebt, und da ich kein König bin, muss es auch nicht Cagliari sein. Nein, der Westen um Oristano/Terralba ist perfekt für mich. Nach 141 Tagen will ich nun wieder auf Sardinien ankommen, und das bedeutet erst einmal nach Livorno, pünktlich zur Abfahrt, hinkommen. Die Fähre wartet nicht auf einen. Aber bei gut 1400 Kilometern bis nach Livorno mache ich dies in zwei Etappen, und nahe am Brennero, da fängt bei mir der Urlaub an.
Um 9:00 Uhr ging es aus dem Westen los. Ein paar Hundebesitzer auf den Straßen der Orte, die ich zur Autobahn befahren musste, um dann auf der Autobahn entspannt zu fahren. Ich fahre gerne am Sonntag, es ist ruhiger. Nicht dass die Verbrenner irgendwie sparsam fuhren. Ich habe keinen Unterschied festgestellt. Ab Hessen kam dann die Sonne und so vergingen die ersten 2 Stunden (und ein paar Minuten) sehr harmonisch. Nachteil: erste Ladepause beim Burger King in Bensheim. Von der Autobahn schnell erreicht und genügend Ladeplätze frei. Aber es ist nicht nur Sonntag, nein, Ostersonntag, und so hat der Burger King geschlossen und entsprechend die Toiletten. Muss es warten.
Aber wir sollten ja nur 9 Minuten laden, um dann 100 km weiter, in Pforzheim 20 Minuten Ladepause zu haben. Dort befindet sich eine BKK World. Mit PIN kamen wir rein und 69 Cent kostete dann der Eintritt in den WC-Bereich, für uns beide zusammen. Alles sehr sauber und gepflegt. Anschließend durfte sich Gino die Beine vertreten. Spaziergang kann man das nun nicht nennen. Die letzte Ladepause plante Fratello in Woringen am Café Kult, welches aber geschlossen hatte – Ostersonntag! Wir waren die einzigen und auch hier gab es eine Lounge mit PIN-Zugang. Da hätte man sich jetzt auch einen Kaffee zubereiten können. Mit Gino einmal um den Block und dann weiter.
Inzwischen hatten wir den Superblick auf die Alpen. Wie gemalt. Blauer Himmel, ein paar weiße Wolken, Sonne. Die Spitzen schneebedeckt. Ich liebe den Fernpass. Hoch oben stand man an der Tankstelle bei 2,15 € an. Ein paar Radler sich sportlich betätigten. Die Rückreise hatte begonnen, der Gegenverkehr war gut gefüllt, aber flüssig. Die Straßen frei und trocken, aber so manches Feld noch komplett mit Schnee bedeckt. So ging es nach Steinach, die Geschwindigkeitsvorgaben beachtend, denn die Polizei hatte nicht Feiertag. Sie war am Blitzen. Nach 8 Stunden und 10 Minuten waren wir am JUFA Hotel in Steinach am Brenner. Runde 730 Kilometer mit 3 Pausen, die wohl gesamt runde 50 Minuten dauerten. Im JUFA haben wir schon einmal übernachtet. Ein Paradies für Familien.
Hunde sind auch willkommen. So stand ein Hundenapf mit Leckerlie und Kotbeutel bereit. Für Letzteres hat sich Gino nicht interessiert. Ich habe mich für das Menü (20,50 €) mit Dagi angemeldet. Da gibt es am Buffet für jeden Geschmack und jede Ernährungsrichtung eigentlich alles, was das Herz begehrt, von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Morgen früh geht es weiter.
Um 9:00 Uhr ging es aus dem Westen los. Ein paar Hundebesitzer auf den Straßen der Orte, die ich zur Autobahn befahren musste, um dann auf der Autobahn entspannt zu fahren. Ich fahre gerne am Sonntag, es ist ruhiger. Nicht dass die Verbrenner irgendwie sparsam fuhren. Ich habe keinen Unterschied festgestellt. Ab Hessen kam dann die Sonne und so vergingen die ersten 2 Stunden (und ein paar Minuten) sehr harmonisch. Nachteil: erste Ladepause beim Burger King in Bensheim. Von der Autobahn schnell erreicht und genügend Ladeplätze frei. Aber es ist nicht nur Sonntag, nein, Ostersonntag, und so hat der Burger King geschlossen und entsprechend die Toiletten. Muss es warten.
Aber wir sollten ja nur 9 Minuten laden, um dann 100 km weiter, in Pforzheim 20 Minuten Ladepause zu haben. Dort befindet sich eine BKK World. Mit PIN kamen wir rein und 69 Cent kostete dann der Eintritt in den WC-Bereich, für uns beide zusammen. Alles sehr sauber und gepflegt. Anschließend durfte sich Gino die Beine vertreten. Spaziergang kann man das nun nicht nennen. Die letzte Ladepause plante Fratello in Woringen am Café Kult, welches aber geschlossen hatte – Ostersonntag! Wir waren die einzigen und auch hier gab es eine Lounge mit PIN-Zugang. Da hätte man sich jetzt auch einen Kaffee zubereiten können. Mit Gino einmal um den Block und dann weiter.
Inzwischen hatten wir den Superblick auf die Alpen. Wie gemalt. Blauer Himmel, ein paar weiße Wolken, Sonne. Die Spitzen schneebedeckt. Ich liebe den Fernpass. Hoch oben stand man an der Tankstelle bei 2,15 € an. Ein paar Radler sich sportlich betätigten. Die Rückreise hatte begonnen, der Gegenverkehr war gut gefüllt, aber flüssig. Die Straßen frei und trocken, aber so manches Feld noch komplett mit Schnee bedeckt. So ging es nach Steinach, die Geschwindigkeitsvorgaben beachtend, denn die Polizei hatte nicht Feiertag. Sie war am Blitzen. Nach 8 Stunden und 10 Minuten waren wir am JUFA Hotel in Steinach am Brenner. Runde 730 Kilometer mit 3 Pausen, die wohl gesamt runde 50 Minuten dauerten. Im JUFA haben wir schon einmal übernachtet. Ein Paradies für Familien.
Hunde sind auch willkommen. So stand ein Hundenapf mit Leckerlie und Kotbeutel bereit. Für Letzteres hat sich Gino nicht interessiert. Ich habe mich für das Menü (20,50 €) mit Dagi angemeldet. Da gibt es am Buffet für jeden Geschmack und jede Ernährungsrichtung eigentlich alles, was das Herz begehrt, von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Morgen früh geht es weiter.
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Re: aus meinem Tagebuch, Tag 2: 06.04.26 (Ostermontag)
erholsam geschlafen, gutes Frühstück. In Hotels gönne ich mir das, wozu ich zu Hause einfach nicht die Zeit habe. Und hier gab es auch für die Vegetarier: gebratenes Gemüse, dazu für mich Nürnberger, ein bisschen Bauch gebraten, ein Ei und das mit einem Brötchen.
16 Kilometer weiter dann das Notwendige für Fratello und das mit einem Spaziergang für Gino kombiniert. War es auf dem Brenner doch noch recht frisch (5 Grad), so änderte sich dies schnell. Die Autobahn war recht voll und bis Affi kam es immer wieder zu Kolonnenfahrten, wo es nur langsam weiterging.
In Mantova zwischengeladen, um nun bis Forte dei Marni zu kommen. Sommerlich warm war es. Das Hotel UNA hat noch geschlossen und entsprechend die Toiletten. Dies teilte mir Tesla/Fratello bei der Zieleingabe mit. Bei der Suche nach Alternativen sah ich, dass die Ladestationen von Tesla in Livorno offen sind. Schade nur, dass natürlich auch die Bar am Pool geschlossen hatte. Man kann nicht alles haben. Ich empfinde das Laden als gut, da Gino anschließend im Wald vor Pisa di Tirrenia seinen großen Spaziergang erhält. Von dort zur Fähre, den gelben. Ich habe schon viele ausprobiert. Von Genua, Livorno und Civitaveccia. Mit den gelben (Sardinia Ferries) komme ich persönlich am besten zurecht. Ich weiß, jeder Fähranbieter bringt einen sicher auf die Insel.
19:00 Uhr ist die Abfahrt geplant. Das ist ungewohnt, da sie eigentlich sonst zwischen 20 und 21 Uhr ablegt. Aber, um die Fähre richtig "voll" zu bekommen, fährt sie über Bastia. Das ist kein Problem. Es kann passieren, wir verschlafen, den Zwischenhalt. Ein Manko haben die Gelben, und ich habe es wie andere auch schon in den Umfragen angesprochen. Bisher war kein Vino Rosso von der Insel im Angebot. Kein Cannonau, Bovale, Monica di Sardegna usw. Für ein Schiff, das die Insel ansteuert, nicht optimal. Bin gespannt, ob es sich geändert hat. Glaub aber nicht daran.
16 Kilometer weiter dann das Notwendige für Fratello und das mit einem Spaziergang für Gino kombiniert. War es auf dem Brenner doch noch recht frisch (5 Grad), so änderte sich dies schnell. Die Autobahn war recht voll und bis Affi kam es immer wieder zu Kolonnenfahrten, wo es nur langsam weiterging.
In Mantova zwischengeladen, um nun bis Forte dei Marni zu kommen. Sommerlich warm war es. Das Hotel UNA hat noch geschlossen und entsprechend die Toiletten. Dies teilte mir Tesla/Fratello bei der Zieleingabe mit. Bei der Suche nach Alternativen sah ich, dass die Ladestationen von Tesla in Livorno offen sind. Schade nur, dass natürlich auch die Bar am Pool geschlossen hatte. Man kann nicht alles haben. Ich empfinde das Laden als gut, da Gino anschließend im Wald vor Pisa di Tirrenia seinen großen Spaziergang erhält. Von dort zur Fähre, den gelben. Ich habe schon viele ausprobiert. Von Genua, Livorno und Civitaveccia. Mit den gelben (Sardinia Ferries) komme ich persönlich am besten zurecht. Ich weiß, jeder Fähranbieter bringt einen sicher auf die Insel.
19:00 Uhr ist die Abfahrt geplant. Das ist ungewohnt, da sie eigentlich sonst zwischen 20 und 21 Uhr ablegt. Aber, um die Fähre richtig "voll" zu bekommen, fährt sie über Bastia. Das ist kein Problem. Es kann passieren, wir verschlafen, den Zwischenhalt. Ein Manko haben die Gelben, und ich habe es wie andere auch schon in den Umfragen angesprochen. Bisher war kein Vino Rosso von der Insel im Angebot. Kein Cannonau, Bovale, Monica di Sardegna usw. Für ein Schiff, das die Insel ansteuert, nicht optimal. Bin gespannt, ob es sich geändert hat. Glaub aber nicht daran.
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Re: aus meinem Tagebuch, Der erste Tag (von 6): 07.04.2026
Das von der Fähre kommen zog sich hin. Aber gegen 08:00 Uhr begrüßte uns ein blauer Himmel mit leuchtender Sonne. In Golfo Aranci schlief alles noch, was sich dann in Olbia änderte. Dort fuhr man fleißig zur Arbeit oder um anderes zu erledigen.
Wer ein Bild von Sardinien im April malen möchte, der benötigt als Grundfarbe Grün in allen Farbtönen. Dazu meldet sich das Gelb am Wegesrand und kräftiger in Büschen. Weiss darf da nicht fehlen. Natürlich gibt es auch schon die anderen Frühlingsfarben, aber vorherrschend von Ost nach West gefahren war dies mein Eindruck. Haben die Tiere jetzt zu essen und zu trinken! Vieles, was im Oktober trocken ist, lag wie ein See, und Flamingos suchten dort nach Futter. Dazu hatten wir ab der Westküste 25 Grad, und da gibt der deutsche Meteorologe einen Sommertag bekannt. Wenig Wind, kaum Wellen. So begrüßte uns Pistis. Wir mussten nicht warten, die Übergabe erfolgte per WhatsApp, wobei dies bei der Empfangsqualität ein wenig gewagt ist. Aber unten an der Strasse war der Empfang ausreichend. Hier im Haus kein Empfang, aber W‑LAN ist hervorragend.
Also alles ausgepackt und einen Spaziergang an den Strand. Wir sind alleine? Mitnichten! Der Parkplatz ist voll und der große sowie die kleinen Strände davor sind gut besucht. Anfangs konnte ich noch barfuß im Sand laufen. Bis runter zum Wasser und meine Füße wollten nicht wieder aus dem Wasser. Bei den Waden dann schon der Hinweis, welche Temperatur das Meer noch hat. So sah ich es auch bei den anderen. Auf einen Baumstamm sich gesetzt und die Sonne genossen. Zurück musste ich mir dann doch die Sandalen anziehen. Der Sand war zu heiß geworden.
Ein Nachtrag zur Gastronomie bei Sardinia Ferries: Entschuldigung, die Karte, die Mahlzeiten und die Getränke wurden ein wenig geändert und es gibt jetzt einen Cannonau. Man hat uns erhört.
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aus meinem Tagebuch: Tag 2 auf der Insel (von 6), 08.04.2026, ein Fuchs, der zum Nachdenken anregt
Die Nacht wolkenlos mit unzähligen Sternen am Himmel. Ist der Tag sommerlich, so ist die Nacht recht kalt. Es empfiehlt sich daher, Unterkünfte zu wählen, die eine Klimaanlage mit Heizfunktion haben, denn im Haus wird es auch recht frisch. Unser Haus hier hat eine, und die ist so angebracht, wenn man die Badetür offenstehen lässt, dann ist es morgens im Bad schön warm. Wie zu Hause, nach dem Aufstehen bekommt Gino erst einmal Auslauf. Und dann lag dort ein Tier am Wegesrand, am Gebüsch. Katze? Nein, ein ausgewachsener Fuchs. Tot. Nicht abgemagert, äußerlich nicht erkennbar, woran er gestorben ist. Und da fiel mir auf, ich habe die unzähligen Plagegeister, die alles durchwühlen und in der Gegend verstreuen, was nicht zu tausend Prozent gesichert ist, gesehen. Bis jetzt nicht eine Katze hier in Pistis. Da gibt mir der tote Fuchs zu denken und ich achte noch genauer darauf, was Gino so interessant findet.
Es muss erst warm werden. Gleich an den Strand, daher keine gute Idee. Wein kaufe ich nicht gerne im Supermarkt. Ich muss die Sorte, die Kantine, den Wein kennen. Einfach einen roten nehmen, nach dem Motto: "Wird schon schmecken" geht bei mir nicht. Die Cantina di Mogoro nicht weit weg. Plan also Wein für hier und zu Hause. Anschließend nach Terralba um einen Termin bei Simone für mich zu organisieren. Dann zurück und Strand. Erstens ohne Probleme, Simone empfing mich strahlend. Und ja, komm heute um 17.00 Uhr. Also nur ein wenig Strand, was aber für die Haut ja nicht schlecht ist. Gleich einen kleinen Strand genommen und mal geschaut, was die Sonne so schafft, wenn der Austausch nicht so stattfindet durch die vorstehenden "Klippen". Richtig angenehm hatten es gestern die Kleinen. Bis zu meinen Knien ging es dort und das Wasser war klar und ich schätze um die 18 Grad warm. Die Steine überseht mit Muscheln. Stand man still, so konnte man Fische, teils noch glasig aussehen, beobachten. Zwischen 2 und 5 cm waren diese groß/lang. Ich war pünktlich zum Termin und es ging auch gleich los. Haare waschen und Kopf dabei massieren, schneiden, Haare waschen und Kopf massieren, föhnen, 20 Euro. Ich gebe 25, denn das würde ich im abgespeckten Modus (ohne jegliches Waschen mit Kopfmassage) in D bezahlen, und ich komme nicht hierher, um zu sparen, sondern weil er mit seinem Team einfach gut ist. Habe mir gleich einen Termin für Mai geben lassen. Ja, und wie ihr seht, hatten wir einen schönen Sonnenuntergang.
Es muss erst warm werden. Gleich an den Strand, daher keine gute Idee. Wein kaufe ich nicht gerne im Supermarkt. Ich muss die Sorte, die Kantine, den Wein kennen. Einfach einen roten nehmen, nach dem Motto: "Wird schon schmecken" geht bei mir nicht. Die Cantina di Mogoro nicht weit weg. Plan also Wein für hier und zu Hause. Anschließend nach Terralba um einen Termin bei Simone für mich zu organisieren. Dann zurück und Strand. Erstens ohne Probleme, Simone empfing mich strahlend. Und ja, komm heute um 17.00 Uhr. Also nur ein wenig Strand, was aber für die Haut ja nicht schlecht ist. Gleich einen kleinen Strand genommen und mal geschaut, was die Sonne so schafft, wenn der Austausch nicht so stattfindet durch die vorstehenden "Klippen". Richtig angenehm hatten es gestern die Kleinen. Bis zu meinen Knien ging es dort und das Wasser war klar und ich schätze um die 18 Grad warm. Die Steine überseht mit Muscheln. Stand man still, so konnte man Fische, teils noch glasig aussehen, beobachten. Zwischen 2 und 5 cm waren diese groß/lang. Ich war pünktlich zum Termin und es ging auch gleich los. Haare waschen und Kopf dabei massieren, schneiden, Haare waschen und Kopf massieren, föhnen, 20 Euro. Ich gebe 25, denn das würde ich im abgespeckten Modus (ohne jegliches Waschen mit Kopfmassage) in D bezahlen, und ich komme nicht hierher, um zu sparen, sondern weil er mit seinem Team einfach gut ist. Habe mir gleich einen Termin für Mai geben lassen. Ja, und wie ihr seht, hatten wir einen schönen Sonnenuntergang.
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aus meinem Tagebuch: Tag 3 auf der Insel (von 6), 09. April 2026: Nichts Neues im Westen
Gegen 8.00 Uhr wurden wir von den Handwerkern geweckt. Sie arbeiten im Nebenhaus, und richten es für die Saison. Das geschieht nicht nur nebenan. Man ist fleißig hier im ganzen Ort, und damit ist in diesem Monat zu rechnen. Heute Morgen war die Auffrischung der Olio-Reserven geplant. Wie wichtig so etwas sein kann, wissen wir ja gerade in der jetzigen Zeit zu schätzen, auch wenn es bei meiner Reserve um das Schmackhafte natürlich geht. Und es waren familiäre Bestellungen abzuarbeiten. Auf nach Riola Sardo. Und da ich gestern geschrieben habe, alle Katzen sind weg, so sagte sich eine: Ich zeige mich da, wo der Fuchs immer noch tot liegt. Ich glaube aber nicht, dass Sie mit dem Tod des Fuchses zu tun haben.
Oleificio Giovanni Matteo Corrias das Ziel. Nach der herzlichen Begrüßung konnten all unsere Wünsche erfüllt werden. Waren wir dort, so ist es schon eine schöne Gewohnheit geworden, nun nach Cabras zu fahren und einen Spaziergang am Stagno zu unternehmen. Zurück jetzt an den Strand. Die Sonne hatte heute einen dünnen Wolkenschleier vor sich, und so war das Laufen auf dem Sand gut möglich. Die Strände sind gut besucht von Familien und Jugendlichen. Dabei ließen es sich die Jungs nicht nehmen, mit Anlauf und Hechtsprung kopfüber unter Wasser ihren weiblichen Anhang zu zeigen, was sie so draufhaben. Und lobten auf Italienisch das Meer. Das bei 15 bis 16 Grad Wassertemperatur. Nicht nur das Klima ändert sich, auch der Italiener. Ich zolle Respekt. Andere spielten einen guten Volleyball und noch jünger war Fußball angesagt. Mittels Holzstangen wurden zwei fast gleich große Tore aufgestellt und schon gab es kein Halten mehr.
Dazwischen Paare, die mit ihren Hunden spazieren gingen. Gino konnte sich aber beherrschen. Also, eigentlich alles wie immer, am Strand.
Oleificio Giovanni Matteo Corrias das Ziel. Nach der herzlichen Begrüßung konnten all unsere Wünsche erfüllt werden. Waren wir dort, so ist es schon eine schöne Gewohnheit geworden, nun nach Cabras zu fahren und einen Spaziergang am Stagno zu unternehmen. Zurück jetzt an den Strand. Die Sonne hatte heute einen dünnen Wolkenschleier vor sich, und so war das Laufen auf dem Sand gut möglich. Die Strände sind gut besucht von Familien und Jugendlichen. Dabei ließen es sich die Jungs nicht nehmen, mit Anlauf und Hechtsprung kopfüber unter Wasser ihren weiblichen Anhang zu zeigen, was sie so draufhaben. Und lobten auf Italienisch das Meer. Das bei 15 bis 16 Grad Wassertemperatur. Nicht nur das Klima ändert sich, auch der Italiener. Ich zolle Respekt. Andere spielten einen guten Volleyball und noch jünger war Fußball angesagt. Mittels Holzstangen wurden zwei fast gleich große Tore aufgestellt und schon gab es kein Halten mehr.
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