aus meinem Tagebuch

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eckart
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Re: aus meinem Tagebuch; Tag 5 auf der Insel: Pfingsten

Beitrag von eckart »

Heute gibt es eigentlich nicht viel zu hinterlegen. Pfingstsonntag, 28 Grad die Luft im Schatten, also nur da, wo man selbst dafür gesorgt hat. Denn: Wolken? Absolute Fehlanzeige.
Natürlich sind wir erst einmal an den Strand. Die Anzahl der Strandbesucher war wesentlich höher als die der Aufbauer der Strandlocalitas. Ja, heute ist Sonntag und dazu noch Feiertag. Hier sieht man das anders. Sie bauten auf, sie verkauften schon etwas, sie erwirtschafteten etwas. Da die Wunden keinen Feiertag kennen, ist das für mich nachzuvollziehen. Die Saison ist kurz, da kann sie nicht noch verkürzt werden, durch nicht Vorhandenes. Gut, in Deutschland schon. Da sagt man nur: Es wird alles super. Aber zurück zum Tag. Wir hatten anfangs so gut wie keinen Wind, somit keine Wellen, und ich baute deshalb den Sonnenschutz direkt am Wasser auf. Ab Mittag wurde es windig, aber nicht so, dass etwas hätte verändert werden müssen. Sind in Pistis viele Schirmstellen aufgebaut, so rechnet man hier mit einer Menge von Freiliegenden. Dahinter dann ein Imbiss neben dem anderen in der gesamten Länge. Und die Freiliegenden waren auch schon sehr zahlreich.
Nach 5 Stunden Sonnen- und Wasserbad hatten wir genug und ich schlug ein Eisessen in Terralba vor, was Dagi annahm. Es hat natürlich hervorragend geschmeckt. Die Räume neben der Pasticceria sind leer, und wollen vermietet werden. Sicherlich nicht einfach.
Wie haben wir den Tag ausklingen lassen?
Melanzana alla Sulcitana
Piatto a Base di Pane Carasau, Melanzane, Sugo di Pomodoro e Formaggio
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Salmone al Miele
Salmone laccato con Salsa di Miele, Soia, Paprika Dolce e Rosmarino
(weiter oben schon abgebildet)
Als Beilage:
Zucchine alla Menta
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Re: aus meinem Tagebuch, Tag 6 auf der Insel: Pfingstmontag

Beitrag von eckart »

Der Pfingstmontag ist zwar in Südtirol wie in Deutschland Feiertag, aber im Land des Gründers der katholischen christlichen Gemeinde nicht. Hier wurde gearbeitet, zur Schule gegangen und so weiter. So war auch der Strand entsprechend leer.
Ich hatte allerdings für heute auch anderes geplant. Im Oktober werde ich wieder Volleyballer/innen aus Niedersachsen für eine Woche sein. Ich durfte wieder etwas organisieren für die Jugend. Das sagt mir, beim letzten Mal hat es gefallen. Das ist für Sardinienkenner logisch, aber wer Sardinien nicht kennt. … Natürlich stehen auf dem Programm der Strand und der Volleyball. Aber für Tage, die dies nicht so zulassen, wo anderes vorzuziehen ist, benötigt man natürlich Alternativen. Und nun nicht das Gleiche wie vor zwei Jahren. So denke ich, ihnen die Costa Verde näherzubringen und dies bis zur Grotta Su Mannau bzw. dem Tempio di Antas.
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Wer Sardinen kennt, die Öffnungszeiten variieren, und so wollte ich die für Oktober herausfinden. Haben wir gemacht. Die junge Dame, die die Eintrittskarten zur Grotte verkauft, verwies auf die Homepage. Die etwas ältere Dame, die die Karten zum Tempio verkauft, konnte genaue Auskunft geben.
Der Weg ist das Ziel, so ein gebräuchliches Wortspiel. Die SS126 ab Guspini ein Eldorado für die motorisierten Zweiradfahrzeuge jenseits der 50m³. Dabei möchte ich festhalten: Sie ist vom Untergrund mindestens eine Zwei wert. Also gut befahrbar. Das nutzten auch viele Kradfahrer. Hin über Guspini, wo das Leben auf den Straßen rege war. Arbus, nur wenige Kilometer davon entfernt, fast leer. Zurück sah man, warum. Zum Beispiel, weil alle Kinder in der Schule waren und nun Ende hatten. Und ich gehe davon aus, viele gingen ihrer Arbeit in Guspini nach. Zurückfuhr ich nicht nach Guspini, sondern von Arbus nach Montevecchio und von dort runter nach Funtanazza – Torre dei Corsari. Einfach schön.
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Unser letztes Abendmahl hier:
Battuta di Manzo al Mirto
Battuta di Manzo al coltello Cruda condita con Olio Evo, Maggiorana, Sale aromatico al Mirto e Riduzione al Mirto
(Mit dem Messer geschnittenes rohes Rindfleisch, gewürzt mit nativem Olivenöl extra, Majoran, aromatischem Myrten-Salz und einer Myrten-Reduktion)
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Patatine Fritte
Insalata di Pomodori
Strudel fatto in casa
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Strudel ist ja eigentlich ein Nachtisch aus Österreich. Und so war ich gespannt. Und es sah aus wie ein Strudel aus Österreich und er schmeckte auch wie ein Strudel aus Österreich (also sehr lecker). Also fragte ich unsere nette Bedienung. Sie hat in Villach gearbeitet (als Italienerin) und dann ihren Sarden kennengelernt.
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Re: aus meinem Tagebuch

Beitrag von eckart »

Heute mussten wir etwas eher aufstehen. 7 Uhr, denn um 10 Uhr musste unsere Schlafgelegenheit geräumt sein. Abreise. Ein letztes gutes Frühstück, Fratello bestückt, bezahlt, was noch zu bezahlen war.
Im Oktober, wenn im Anschluss keiner mehr kommt, hat man Zeit. Aber jetzt war doch ein reges Kommen und Gehen. Biker und Motorradfahrer vor allem jeglichen Alters. Also plante ich den Tag ein wenig anders.
Laden des Notwendigen in Oristano und dort dem Fratello eine Wagenwäsche gönnen. Im Centro Commerciale Porta Nuova noch etwas, was die Fastenzeit „versüßt“, neben dem Wein.
Von der Basilica di Santa Maria della Neve hat man einen tollen Ausblick - Cuglieri
Von der Basilica di Santa Maria della Neve hat man einen tollen Ausblick - Cuglieri
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Dann ging es über Cuglieri, Bosa, und Alghero nach Olbia um den Strom für morgen aufzunehmen, Gino sein Abendessen zu gönnen und anschließend unsere Hunderunde zu machen. Und wie wir hier am Porto eintreffen, wird bereits beladen und man ist fleißig am Bauen. Was es wird, kann ich mir nicht denken.
Bosa Marina
Bosa Marina
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Entlang der Westküste war es wunderschön. Auch wenn die Straße vor allem ab Bosa nach Alghero schon sehr gelitten hat. Sie ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Von Alghero/Sassari nach Olbia nun eine gute durchgehende (ohne eine Baustelle!) Strasse.
Bosa Marina - Hafeneinfahrt
Bosa Marina - Hafeneinfahrt
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Was hat das jetzt mit der Fastenzeit zu tun? Nach, jetzt kommen auf mich 131 Tage zu, wo ich nicht nach Sardinien kann, wo ich verzichten muss. Verzichten = Fasten.
Aber dann geht es weiter.
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