Steuersünder hatten es sehr schwer.....

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Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von eckart » 14.09.2018, 18:59

Da, wo sich die SS130 und die SS293 kreuzen, dort erhebt sich eine Ruine die der ganze Stolz vom Grafen Ugolino della Gherardesca, Graf von Donoratico, (ein toskanischer Adliger sardischer Herkunft, Flottenbefehlshaber und als Oberhaupt der mächtigen Familie della Gherardesca einer der führenden Politiker der Stadtrepublik Pisa) war. Bei 256 Meter über dem Meeresspiegel hat man eine tolle Aussicht über das Land. Feinde wurden da schon früh gesehen.

Das nutzte aber dem Grafen nichts. Er hatte an Pisa keine Steuern gezahlt. Auf Betreiben seines politischen Konkurrenten, des Erzbischofs Ruggieri, wurde er schließlich zusammen mit zwei Söhnen und zwei Enkeln eingekerkert und dem Hungertod überlassen. Unsterblich geworden ist er durch die Darstellung seines Schicksals in Dantes „Göttlicher Komödie“, wo er im Inferno erscheint, sowie Heinrich Wilhelm von Gerstenbergs Tragödie Ugolino.

Es wird dabei behauptet, Ugolino habe seine toten Kinder aufgegessen....
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von Weiten schon zu sehen
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Ihr braucht aber dem Hungertod auf Sardinien nicht fürchten! Laut Euren Empfehlungen wisst Ihr schon wo es nach solch einem Ausflug gutes Essen gibt. Aber wo müsst Ihr erst einmal hin?
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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von eckart » 14.09.2018, 19:03

Und hier noch ein wenig Fernsicht:
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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von eumel » 15.09.2018, 15:25

Eckart,
Deine Idee ist gut! Aber du scheinst in Gegenden zu Hause zu sein, die mir leider (noch) unbekannt sind ;)

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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von eckart » 16.09.2018, 16:41

Zu Hause ist falsch. Besucht und da denke ich hält es sich die Waage. Also Du wirst schönes besucht haben, wovon ich noch nicht gehört habe.
Hier nun ein wenig mehr Information. Quelle ist Wikipedia:
Das Castello di Acquafredda (Die Burg am kalten Wasser) liegt in der Gemeinde Siliqua in der Provinz Sud Sardegna und erhebt sich auf einem Berg über dem Tal des Flusses Cixerri auf der italienischen Insel Sardinien. Die Burganlage ist in der Landschaft aus der Ferne sichtbar. Das Castello di Acquafredda gehört zu den größten Burgruinen Sardiniens.

1215 wurde in einer päpstlichen Urkunde die Burg erstmals erwähnt. Der spätere Eigentümer der Burg, Graf Ugolino della Gherardesca, ließ sie um 1257 zur Festung ausbauen. Nach dem Tod des Grafen Ugolino ging die Burg an den Stadtstaat Pisa und 1324 nach dem Ende der Pisaner Herrschaft auf Sardinien an die Krone Aragon. Um 1410 wurde die Burg von jedoch von Aragon aufgegeben. Später war sie im Besitz von verschiedenen sardischen Feudalherren, bis sie um 1785 an den König von Sardinien Viktor Amadeus III. von Savoyen verkauft wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg aufgegeben und blieb unbewohnt beziehungsweise ungenutzt und verfiel dadurch zunehmend, sodass heute nur noch Reste als Ruine erhalten sind.[1]

Bei Ausgrabungen im Hof der Burgruine 2005 wurden Skelette von drei Menschen aus dem Mittelalter gefunden, die zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 35 und 45 Jahre alt waren.
Quelle: Wikipedia 15.09.2018
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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von Salamaghe » 16.09.2018, 17:48

Sieht man auch von der Schnellstraße nach Cagliari, oder?

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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von eckart » 16.09.2018, 18:23

Ja
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Re: Steuersünder hatten es sehr schwer.....

Beitrag von Luna sarda » 29.10.2018, 09:32

Sehr schöner Ausflug - wir waren vor einigen Jahren auch dort oben! Und wo muss man danach hin, um ein gutes Essen zu bekommen??
Wir hatten damals im Herbst das Glück, am Kiosk dort ein paar Einheimische zu treffen, die Steinpilze gesammelt hatten und sie verkaufen wollten. Wir schlugen zu, und sie schenkten uns dann einige 'ovoli' dazu. Nachdem ich diese nicht kannte, empfahlen sie uns in den Ort zu fahren, wo es eine Bar + Trattoria gibt und uns dort auf ihre Empfehlung hin die 'ovoli' zubereiten zu lassen.
Tolle Idee - so haben wir zum ersten Mal diese Pilze roh mariniert (wie carpaccio) und mit Parmesanscheibchen bestreut gegessen. Sehr fein!
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L'abitudine è la più brutta delle malattie. Ti fa accettare di tutto, anche di non essere felice!

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