Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

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franzm
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Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von franzm » 31.07.2020, 07:16

Ich bin bisher -zum Glück- noch nicht richtig mit dem Gesundheitssystem in Berührung gekommen. Jetzt hab ich ein konkretes Problem, was kein niedergelassener Allgemeinarzt lösen kann, aber kein klassischer Fall für die Notaufnahme ist (mein Knie schwillt seit 1 Woche an und inzwischen nimmt das unangenehme Züge an, so dass ich wohl ne Punktion brauche, und zwar bald..). Wo fahre ich da hin? Pronto soccorsi Olbia Giovanni Paolo II? Mater Olbia, normale Anmeldung, mit Kreditkarte zahlen und dann gucken, wie und wieviel mir dann meine deutsche Kasse erstattet? Was würdet ihr empfehlen?

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Luna sarda
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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Luna sarda » 31.07.2020, 08:18

Der normale Weg ist hier, den Familien -/ Hausarzt aufzusuchen, der einen dann an einen Facharzt überweist.
Wir sind bisher mit akuten Dingen immer zum Pronto Soccorso gegangen, weil uns der andere Weg zu langwierig war (Wartezeiten beim Arzt, umständliche Handhabung bei ausländischer Gesundheitsamtes, etc.)
Wir waren erst vor zwei Wochen wieder beim Pronto Soccorso, wegen meines Mannes, hat alles bestens funktioniert ; den Facharzt hatte ein uns bekannter Arzt bereits organisiert, die deutsche Karte ist kein Problem, wird alles direkt mit der Kasse in D geregelt.
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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Su Corvu » 31.07.2020, 08:51

Zur Guardia Medica Turistica (in Bundoni bei der Apotheke rechts ab, die Straße runter, das Gebäude links an der Ecke), wenn die nicht helfen können, überweisen sie Dich an den Pronto Soccorso in Olbia. Gute Besserung!

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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Molle » 31.07.2020, 10:31

Die Guardia Medica Turistica in Budoni ist hoffentlich besser als die in San Teodoro .... dort hatte ich vor Jahren schlechte Erfahrungen gemacht.
Gute Besserung Franz !

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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Salamaghe » 31.07.2020, 11:23

In San Teodoro wie auch in Budoni sind wechselnde Ärzte bei der Guardia Medica. Ich denke es ist wie überall, man kann Pech haben.

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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Su Corvu » 31.07.2020, 11:45

Wir nur gute in Budoni - junge, fitte Ärztinnen!

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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von franzm » 31.07.2020, 12:32

Bin nach Olbia zum pronto soccorso gefahren. Eine Schlange. Ich "la coda è qui?" (auf eine Schlange mit 15 Leuten zeigend) - "no, qua" (noch ça 25). Nachdem dann in den nächsten 10 Minuten nicht eine einzige Person drangekommen ist, hab ich mich schlagartig besser gefühlt. Jetzt werfe ich kiloweise Diclofenac ein und bearbeite mein Knie mit Eis. Ich hoffe, damit schaffe ich es bis Montag Abend (wo ich auf die Fähre gehe).
Auf jeden Fall danke für eure Tipps und Genesungswünsche!

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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Laura » 31.07.2020, 13:21

Wenn du Heilerde da hast, mach dir damit Umschläge, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht (akuter Meniskusschaden und rheumatische Entzündung im Knie) Voltaren gel forte hilft bei mir auch (für eine gewisse Zeit), dann überforderst du deinen Magen nicht so sehr mit dem diclo. Gute Besserung
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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von Luna sarda » 31.07.2020, 14:01

Wenn Du sowieso bald nach D fährst, würde ich in der Zwischenzeit auch Voltaren forte empfehlen oder ein anderes Gel, das abschwellend/ entzündungshemmend und schmerzstillend ist, z.B. Lasonil antidolore mit Ibu profen (entspricht in etwa unserem 'doc -Schmerzgel').
Gute Besserung!
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Re: Medizin: wohin bei einem "Semi-Notfall"?

Beitrag von sonja » 31.07.2020, 19:36

Leider gibts keinen Quark in Sardinien, Quarkwickel sind das allerbeste bei dicken Knien!
Oder kann jemand eine Quark-Alternative empfehlen?
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen. Genau so ist es übrigens, wenn man doof ist...

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