aus meinem Tagebuch

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Re: aus meinem Tagebuch

Beitrag von eckart » 03.06.2019, 22:46

Das Meer machte keine Anstalten uns den Schlaf zu rauben. Auch das Personal der Fähre nicht. Der Lautsprecher funktionierte nicht. 6 Uhr schaute ich mal raus. Die Sonne war im Begriff den Wolkenlosen Himmel zu erobern und ich sah nur Meer. Wunderte mich ein wenig, "hätten uns doch schon längst wecken müssen, na, wird wohl ein wenig später". Ein zweiter Blick gegen halb sieben und ich sah die Küste nahe Golfo Aranci. Also raus aus den Federn. Wir "verpassten" das Frühstück, aber waren pünktlich für die Durchsage, dass das Auto auf Deck 3 aufzusuchen sei. Man will ja nicht ein Hindernis sein. Andere schafften es nicht und so wurde etwas "rangiert".
Das Frühstück holten wir an der Eni Tankstelle an der SS131 DCN bei Budoni nach. Da man dort dann auch mit den Hunden einen Spaziergang machen kann. Ein kleiner Weg zu einer Strada Bianca ermöglicht dieses. Das Frühstück selbst hat die Hälfte vom Schiffsmenü gekostet. Und die junge Dame, Italienerin (Sardin?) war sichtlich erfreut den Kaffee Latte zuzubereiten. Dazu ein Croissant mit Schokolade. Bezahlen? Ja, aber doch erst wenn Ihr fertig seid.

Man vergisst ja immer was. Eine kurze Hose zum Beispiel. In Oristano konnte ich das ändern. Musste nicht lange suchen, Dagi gab Ihre Kommentare, rein in die Kabine, anprobiert und beide passten wie für mich gemacht. Und bevor ich mich der Farbe wegen lange zum Überlegen komme: welche!?, nahm ich beide.
Mittags dann am Sabbie angekommen. Hochsommerliche Atmosphäre. Ein paar Vögel zwitscherten. Ruhe! Lara begrüßte uns, telefonierte mit Tania. "Ihr habt Bungalow Nr. 6 und könnt sofort einziehen." Ich hatte Karotten für Bella gekauft und bat Lara diese doch mal für 90 Minuten zu kochen und dabei zu einem schönen Brei werden zu lassen. Tat Sie - Bella hat es sehr gut geschmeckt und auch getan. Sie war ein wenig unpässlich. Sicherlich die Aufregung bezüglich alleine spazieren gehen in Köthen und wie ich erfuhr hatte sie da wohl auch was zu essen gefunden. Nur, nicht alles bekommt auch einen.
Nachdem alles ausgepackt natürlich auch an den Strand. Das Wasser klar. Kaum Wellen. WetterOnline gibt die Temperatur mit 19 Grad an, Il Meteo mit 17,7 Grad. Ersteinmal mit den Füßen. Hatte ich mit "kälter" gerechnet. Arme und Gesicht erfrischt - Hose aus - Kopfsprung! Welch wohltat. Hose aus ging, denn es waren Besucher am Strand von Torre und Pistis, aber niemand wollte in die Mitte. Diesen Strandabschnitt hatte ich alleine. Gut, 100 Meter entfernt Sonnte sich einer. Die Wassertemperatur "zweigeteilt". Oberhalb, bis gut 150cm tiefe sicherlich die 19 Grad. Ließ man die Beine nach unten, so merkte man das doch recht kalte Wasser von 17,7 Grad. Einfach Beine wieder mit hoch, geschwommen und gut!
Um 20 Uhr nun das Abendessen.
Zum Secondo: Rippe vom Schaf geschmort. Einfach Super lecker!
Und das Dolce war von Lara gemacht. Unterste Schicht ein Gebäck. Darüber die Sahne Creme und als Abschluss die Fruchtcreme. Würde auf Johannisbeere tippen. Dies gekühlt serviert. Auch sehr lecker. Dazu tranken wir den Hauswein "Rosso". Ein leichter fruchtiger Landwein. Zum Abschluss Mirto und Kaffee.
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Tomate, fruchtig ohne andere Gewürze
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Einfach Perfetto
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LECKER
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Re: aus meinem Tagebuch

Beitrag von eckart » 04.06.2019, 22:54

18,3 Grad Celsius hatte das Meer heute Morgen gegen 10 Uhr. Später Mittag dann 18,7 Grad. Wer glaubte, ohne Fußbekleidung an den Strand zu kommen, der hatte was des hinkommen am Morgen zwar recht. Aber runter barfuß ging ab Mittag nicht mehr. Meine liebe Frau kann davon berichten. Gut 10 Meter kam sie noch. Dann setzte sie sich auf einen Baumstamm, Füße auf unseren Sonnenschutz und warten. Warten bis ich mit den Schuhen zurück bin. 400 Meter mit gut 40 Meter Höhenunterschied waren zu bewältigen. Wobei das mit der Höhe absolut nicht gleichmäßig war/ist. Also gut für meine Figur.

Am Strand selbst doch schon munteres treiben. Die einen liefen von Torre nach Pistis und zurück. Die anderen von Pistis nach Torre und zurück. Die absolute junge Generation (um die 14 Jahre alt) zeigte dabei noch den Mut zwischendurch auch im Wasser sich zu bewegen. Und es scheint mit dem Rücken/Popo zuerst in das Wasser ist besser die Temperatur auszuhalten. Waren sie erst einmal im Wasser, ja dann normal vorwärts. Die etwas ältere Generation (17/18 Jahre alt) wusste sich zwar am Wasserrand richtig zu bewegen, aber es zeigten sich Konditionsprobleme. Im Sand laufen strengt an und so mussten die einen auf die anderen warten. Handtasche / Musik war dabei und so konnte jeder hören was gerade "INN" ist. Ab 20 Jahre wollte man eigentlich nur von der einen zur anderen Seite. Es sei, man war mit dem Stand up Paddle unterwegs. Die beiden machten es aber super, nicht das Erste mal standen sie auf dem Brett.

Bella hatte nur Augen für ihren Ball und wohldosiert bekam sie auch die Möglichkeit ihn mir zu bringen.

16 Uhr dann mein heutiger, ganz wichtiger Termin. Simone erwartete mich schon. Ich wollte sie kurz haben und konnte ihm verständlich sagen: nächster Termin erst im Oktober, bis dahin muss die Frisur halten. Er hat es famos hinbekommen, aber schauen wir mal ob es bis Oktober langt. Anschließend noch die Cantina di Mogoro angefahren. Freudig wurde meine Frau begrüßt. Musste eine Weile warten, große Diskussion mit einem Mitglied / Mitarbeiter - was auch sonst wie. Obwohl schon erledigt flammte die Diskussion immer wieder auf. Meine Bestellung erfreute ihn. Bekamen Rabatt und Geschenk. Nun, Bestellungen und Vorrat bis Oktober sind gesichert.

Was es gab zu essen? Seht selbst:
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Primo
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Zimt trifft auf Ananas
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der Wein
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Re: aus meinem Tagebuch

Beitrag von eckart » 05.06.2019, 22:43

05.06.2019
Unsere Haut benötigte dringend eine Pause vom Sonnenbaden. Dazu passte, dass es ja heute "windiger" sein sollte. Dies aber das einzige was sich ändern sollte. Morgens war tatsächlich mehr Wind zu spüren. Vom Land kommend. Auf dem Wasser viele Schaumkronen - ohne Wellengang. Nach Morgenspaziergang mit den Hunden, einem guten Frühstück (es wird hier immer umfangreicher) entschieden wir uns der Giara di Gesturi einen Besuch abzustatten. Die Fohlen müssten jetzt so um die 3 Monate alt sein, man kann gut Spazieren mit den Hunden an der Leine natürlich erlaubt. Die Giara di Gesturi (sard.: Sa Jara Manna) ist eine Hochfläche die 550 m hoch gelegen und 43 km² große Basalthochfläche ist nahezu eben. Da sollte auch das Wetter es nicht allzu heiß mit uns meinen. So unser Gedanke.
Über Guspini die SS197 nach Sanluri, durch den Ort (viel schöner als drumherum) nach Barumini bis Gesturi. Dort dann hoch. Auf dem Weg dorthin, die Heuballen warteten zur Abholung. Der Straßendienst mähte die Ränder / Schilder und dergleichen frei. Oben angekommen wehte uns ein Duft von vielen Kräutern entgegen. Wobei die Kamille am intensivsten war. Vogelgezwitscher und unverkennbar der Ruf des Kuckuck. Eintritt frei. Eine Karte des Areals mit den Wanderwegen und Erläuterungen zu einzelnen Objekten kostete 2 Euro, die wir gerne bezahlten. Gab es in Deutsch. Die kleinste Route war 5 Kilometer lang und er schätzte die Dauer mit einer Stunde ein. Gut geschätzt. Gino machte schon nach der Hälfte des Weges Anstalten nicht weiter zu wollen. Hielt aber durch. es gab ein paar Wasserlachen. Bella trank aus ihnen, Gino nicht. Rinder, Pferde. Kein Problem für Rasse und Hund. Zum Schluss hörten wir das typische Geläut der Campanella. Schafe. Nun war Bella hellwach, richtete sich auf, ihre Ohren gerade nach oben. Schafe bekamen dies "spitz" und versammelten sich, rückten näher zusammen. Kein Grund zur Panik. Bella war ja angeleint und wurde auch nicht "heißgemacht". Bella beruhigte sich, Schafe auch.
Mittels der Rückreise wollte ich aus unserem Ausflug eine kleine Rundreise machen. Also nicht zurück wie gekommen, sondern über Nuragus, Genoni an der Nordseite der Gesturi entlang zur SS442 nach Oristano. Von dort nach Arborea. Und man hat doch tatsächlich die Strasse von Santa Giusta nach Arborea mit neuem Belag versehen. Seit ich 2009 sie zum Ersten mal befuhr war sie Reparationsbedürftig und auf 30 km/h limitiert (eigentlich). Selbst in den Routenplanern, wie zum Beispiel Google, wird diese Geschwindigkeit ausgegeben. Schilder stehen noch, aber die Strasse eben, kein Schlagloch mehr. Hinter Arborea war man bis zur Molkerei schon fertig. Man war gerade dabei den Kreisverkehr zu erneuern. Mal sehen wie weit man noch erneuert.
Vor dem Abendessen natürlich dann noch an den Strand, in das Meer sich erfrischt. Der Wind hatte wieder gedreht, kam von der See und mäßig Bezüglich Intensität. Was gab es zu essen? Bitteschön:
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Unter der Tomate verbirgt sich ein "Pollo"
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Vanillecreme mit Johannis....
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Re: aus meinem Tagebuch

Beitrag von eckart » 06.06.2019, 22:45

06.06.2019
Heute Morgen, erst einmal verschlafen. Schon kurz vor 9 durchfuhr es mich beim Blick auf das Smartphone. Nun aber! Franco nahm es gelassen und brachte uns Kaffee und warme Milch wie jeden Tag. Dazu, wie jeden Tag, für jeden ein Croissant. Alles andere notwendige gab es am Buffet.
Der Morgen war schon besonders. Kein Wind. Keine Welle. Nebel oder Dunst bis zum Himmel hoch. Da kam die Sonne nicht an. Es war dabei nicht kalt. Angenehme 20 Grad. War schon am Überlegen. Wollte heute eigentlich wieder an den Strand und die Wettervorhersage war doch auch für Strand!?
Dadurch, das wie nun später zum Frühstück gegangen waren, war der Anfang des Tages nicht entscheidend. Wir waren noch nicht ganz fertig mit dem Frühstück, da fanden schon die ersten Sonnenstrahlen den Weg bis zum Boden der Erde. Strandtag war willkommen. Und wir waren nicht die einzigen. Man flanierte / spazierte wieder von rechts nach links und von links nach rechts. Doch auch das Meer zeigte heute verschiedene "Seiten".
Waren früh noch keine Wellen, so kamen jetzt große an. Das ganze war etwas unheimlich. Denn es war kein Wind. Und einige Wellen wollten nicht an Land und bogen kurz davor von der Seite Torres kommend in Richtung Pistis ab und liefen so eine kurze Weile parallel zum Strand. In Torres überspülten sie eine kleine Sanderhebung und schafften einen kleinen Pool für die kleinsten Menschenleben. Badefreude pur bei den "Zwergen". Denn das Wasser hat nun schon sowieso seine 20 Grad und da kamen wohl schnell 5 Grad hinzu. Aber auch die Älteren hatten Ihren Spaß mit den Wellen. Ein paar kam auf die Idee für ein unvergleichlich schönes Erinnerungsfoto. Sie hockte sich mit dem Rücken zur See am Auslauf hin. Er ging in die Hocke und löste hoffentlich im richtigen Moment aus, wenn die Wellen auf die Rückenpartie prallt und nun in alle Richtungen spritzte. Und wer glaubt, das war eine Frau mit Modellfigur um die 20, der lösche dieses Bild ganz schnell. Schätze beide über 60. Und sie lachten und freuten sich. Zwei junge Frauen hatten die Idee, eine legt sich im Auslauf auf den Rücken mit Kopf zum Strand. Nun wartete die andere ganz geduldig. Ging dabei auch in die Hocke. Dann kam die Welle und der liegenden war dies wohl nicht ganz so klar. Aber auch hier freuten und lachten beide. Leben live! Ob die Bilder was geworden sind kann ich natürlich nicht beurteilen. Man hatte sich nur in unserer Umgebung den Platz des Fotoshooting ausgesucht und es ist ja auch für den Betrachter der Situation nicht wichtig, ob das Foto gut oder so ähnlich geworden ist.
Zu 15 Uhr meinte unsere Haut: GENUG! Wir nahmen unsere 7 Sachen und es ging hoch. Gönnten uns einen Kaffee und anschließend in Terralba ein Eis. Es gibt dort die Pasticceria Da Mario, neben leckeren Gebäck auch sehr gutes Eis im Angebot. Nun noch zum Rinder Zuchtbetrieb in Marrubiu und gutes Öl erworben. Täglich nehme ich ein Esslöffel voll davon zu mir. Die schmackhafteste "Medizin" die ich kenne.
Was gab es zu essen? Pasta mit Muschel und kleinen Garnelen in einer mit Curry abgeschmeckten Soße. Anschließend eine Muggine und zum Nachtisch ein Obstsalat.
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LECKER!
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Re: aus meinem Tagebuch, Darf ich Vorstellen: "Mia"

Beitrag von eckart » 07.06.2019, 22:15

Ein Strandruhetag. Schien bis Mittag die Sonne, kamen dann Wolken und laut Vorhersage sollte auch die Möglichkeit von Regen bestehen. Es vielen sicherlich ein paar Tropfen bei über 30 Grad Lufttemperatur. Wir nutzten den Tag um uns nun mit dem Öl aus der Ölmühle Oleificio Giovanni Matteo Corrias einzudecken. Vor allem Limone und das Natives Olivenöl Extra mit Knoblauch und Chili wurden benötigt.
Zeit hier aber mal auch über was anderes zu berichten.
Meist wird ja "Klick Stark", "Auflagenstark" über die Katastrophen menschlichen Handelns berichtet. Zum Beispiel: "14-jähriger ermordet eigenen Enkel" (frei erfunden) und dergleichen. Derweil wäre es ja wichtiger über die guten Taten zu berichten. Über eine solche hier:
Die Tochter von Tania hatte mit ihrem Freund nahe Oristano einen kleinen, zum sterben verurteilten Maremmano Welpen gefunden. Sie zeigten mir wie groß er war beim finden. Die Hände konnte man noch schließen über ihn. Beide sind noch sehr jung. Und eigentlich hat man in dem Alter Sinn für anderes. Sie hätten sich sagen können,: "ja schau, was sollen wir tun. Dafür haben wir keine Zeit. Traurig aber wahr."
Nichts dergleichen. Alle 2 Stunden bekam Anfangs das/die kleine eine Flasche Milch. Denn eine "Hundemama" gab es nicht. Mithilfe der Tierärzte schafften sie es. Mit der notwendigen Fürsorge und Liebe wuchs die junge "Hundedame" und ist nun ein Energiebündel sonders Gleichen. Unverkennbar eine Maremmano. "Mia" wurde sie "getauft".
Heute gab es ein Fotoshooting und im Oktober will ich ein zweites machen.
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Ich finde, das ist berichtenswerter als die vielen schlechten Meldungen von Menschen an Menschen/Tieren/Umwelt.

Natürlich fand ich den Weg in das Wasser und was es zu essen gab:
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Sehr lecker der Dritte: Vanille mit Pfirsich
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Dazu Anastasia, ein Bianco aus der Semidanotraube (selten)
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Re: aus meinem Tagebuch - 08.06.2019

Beitrag von eckart » 08.06.2019, 23:16

Es ist 23 Uhr und die Lufttemperatur liegt hier am Bungalow bei 25,2 Grad. Nun weiß jeder, der das liest, der Tag war wohl ein absoluter Sonnentag!
Wir haben heute es mal umgedreht. Nach dem Frühstück erst einmal los. Das Iglesiente wollten wir uns beschauen. Es hat viel zu bieten. Neben tollen Stränden, der Grotta Su Mannau oder dem Tempio di Antas ist schon (zumindest für Motorradfahrer) die SS126 eine kleine Herausforderung. Immer am Berg entlang, zum nächsten Berg geht es hoch und dann wieder runter. Hoch immer um die 550 Meter. Dann ist der nächste Pass erreicht und es geht wieder abwärts. Für den Tesla eine null Rechnung. Was ich mehr an Strom beim hochfahren brauchte, lädt er dann bei der Abfahrt wieder auf. Wir fuhren durch Guspini wo heute Markttag war. Reges treiben in der Stadt. Alles war mobil. Ich nehme an, auch von Arbus kommend. Denn da war es (ja nur 6 Km weit entfernt) doch recht ruhig. Wir ließen die Sehenswürdigkeiten liegen und fuhren direkt Iglesias an. Von der SS126 hat man immer wieder tolle Blicke. Mal bis zum Meer, mal über die Berge des Iglesiente. Kein Foto kann das festhalten, was man mit seinem Auge in dem Augenblick des Sehens festhält. In Iglesias selbst war der Teufel los! Ob es an den Kontrollen der Polizei lag mag ich nicht behaupten. Die Stadt war ein Torso. Parkplatz suchen und----nee das geht heute nicht. Ich freue mich über diese Lebendigkeit und etwas außerhalb Pause, mit den Hunden eine Runde. Über Vallermosa, Gonnosfanadiga wieder nach Guspini und zurück zum Sabbie. Mit 90% war ich losgefahren. Mit schlappen 40% wieder angekommen. Kann also auch längeres Planen mit dem Tesla. Laut "Tacho" gehen wohl hier auf der Insel gute 420 Kilometer mit einer vollen Ladung. Also 400 Km sind drin mit meinem kleinen Tesla.
Es war nun Nachmittag geworden. Runter an den Strand. Und ich stelle fest: die Badesaison ist eröffnet. Ja, man konnte ja schon ins Wasser. Aber heute wolle man nicht mehr raus. Das Meer hat Badetemperatur. Da schwimmt man, da planscht man, taucht und hat seinen Spaß. Nur kalt wird es einem dabei nicht mehr.
Was gab es nun zu essen:
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Ich gab "Straccetti" bei Google und Microsoft in den Übersetzer ein. Keine Auskunft. Bei der Suche von Google wurde ich auf Anhieb fündig. Geschnetzeltes! Und hier natürlich vom Thunfisch. Steak wäre besser gewesen, da "saftiger", so mein Empfinden.
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der Carignano hat uns gut gemundet.
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Re: aus meinem Tagebuch - Pfingstsonntag

Beitrag von eckart » 09.06.2019, 23:58

Um 08.00 morgens zeigte das Thermometer bereits 29,3 Grad an. Es wurde (für mich hier in den letzten 10 Jahren) der heißeste Tag, an den ich mich erinnere.
Nach dem Frühstück ging es erst einmal auf eine kleine Erkundungstour. Erst zur Aquae Neapolitaneae, einer antiken Therme in der Nähe von Sardara liegend, welche aber auch heute noch genutzt wird. Unweit ein großes Spa Hotel. Richtig alles anschauen konnten wir es uns nicht. Die Bogenschützen Sardiniens lieferten sich einen Wettbewerb. Bis zu 50 Meter, so schätze ich, waren die Scheiben entfernt aufgebaut. Dazu ein Parcours, der mich mehr an das Golfen erinnerte.
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So ging es weiter zur Cascata Sa Spendula. Der Wasserfall liegt in der Nähe Villacidro. Als wir ankamen waren gerade junge Alpinisten beiden Geschlechts dabei sich von oben abzuseilen. Hatte sichtlich ihre Freude. Die Anfahrt war leicht. Ein schattiger doch recht geräumiger Parkplatz willkommen. Der Weg zum Wasserfall gut. Aber man sollte doch festes Schuhwerk tragen.
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Im Sabbie wieder angekommen war die Hitze nun in jeder Ecke. Zum Strand musste man durch einen Backofen. Der Grund: der vom Land wehende Wind vermochte nicht in der Senke die Luft zum Zirkulieren zu bringen. Da stand die Luft mit gut geschätzten 50 Grad. Gute 50 Meter zur Wassernähe und es wurde wieder erträglich und im Wasser sowieso.
Unser letztes Essen ein besonderes, siehe Bilder.
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Er hat ausgedient, der Chuckit. Aber er hat gehalten. Konnte ihn heute nicht mehr so weit werfen, aber Bezüglich Wetter ja auch gut so. Und, wäre Bella ein Mensch, sie hätte schon längst einen neuen verlangt. Mit den Worten: "den kann man ja nicht mehr richtig im Maul tragen, da muss ich ja aufpassen mich nicht selbst zu beißen usw." Nein, Hunde sind da anders. Sie passen auf Ihr Spielzeug auf. Egal in welchem Zustand es sich befindet. Sie denken: "Herrchen wirft und ich werde es bringen. Ich muss nur aufpassen und/oder es bewachen".Ja, so einfach kann das sein. Bis wir zu Hause sind benötige ich nun erst einmal keinen mehr und zu Hause liegen da noch ein paar....
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Re: aus meinem Tagebuch Abreise :(

Beitrag von eckart » 10.06.2019, 20:10

In Ruhe alles eingepackt, kleine Geschenke noch in Oristano besorgt. Am Lago Omodeo halt gemacht. Erste Abfahrt zum Lago wäre ein Umweg gewesen. Zweite kamen wir nicht weit. Der Weg war zugesperrt. Man hörte die Schafe und als wir am Absperrzaun waren auch die Maremmanos. Und wir waren noch weit weg. Sie hatten uns aber nun gesichtet und sagten schon mal Bescheid. "Weitergehen auf eigene Gefahr!"
Die dritte Abfahrt war es dann und wir hatten eine schöne Sicht auf das Gewässer. Der Spaziergang tat unseren Hunden gut. Nun wieder auf dem Schiff - alles wie immer.
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ein Schaf ist ein Maremmano
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zwei weiter Faulenzten und dieser sagte Bescheid
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