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Re: Buchtipps

Beitrag von Su Corvu » 19.06.2020, 11:26

In der Sammlung "Quaderni di Natura" des Il Maestrale-Verlags in Nuoro (von mir erwähnt im Beitrag "Johanniskraut" in der Rubrik Natur) ist 2019 eine Neuauflage des Bandes "Funghi della Sardegna" von Renato Brotzu erschienen:
thumb_FUNGHI_NUOVA.jpg
thumb_FUNGHI_NUOVA.jpg (10.45 KiB) 752 mal betrachtet
Vom selben Autor stammt "Fiori spontanei delle Sardegna", ebenfalls bei "Il Maestrale" publiziert.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Tina Adler » 29.09.2020, 12:47

Ich lese gerade "Carlotta Renzo Sardinien- Ein Traum wird wahr" Ein Buch über den Hauskauf hier auf Sardinien....ein ähnliches hatte ich vorher gelesen " Volker Luley Aju Sardinien, Geschichten aus dem Valdimela"

Beide Geschichten beschreiben das Abenteuer, hier auf der Insel ein Haus zu kaufen. Probleme mit Handwerkern und Bürokratie und wie das ganze Leben hier auf dieser Insel ist.

Eines ist aus den 60er Jahren, das anderen Anfang 2000 und doch so ähnlich.

Mir kommt es häufig so vor, als ob hier auf Sardinien die Zeit teilweise stehen geblieben ist. Und hier sind zwei Bücher in großem zeitlichen Abstand, mit ähnlichen Problemen und Geschichten und die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Sarden hat sich bis heute nicht verändert...ok das Schaffen der Handwerker anscheinend auch nicht :-)

Ich bin oft am grinsen, weil mir die Geschichten soooo bekannt vorkommen. Ich glaube jeder der hier häufiger ist, wird sich in der einen oder anderen Geschichte an sich erinnert fühlen.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Kann beide sehr empfehlen.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Luna sarda » 29.09.2020, 15:01

Das Buch von Volker Luley kenne ich noch nicht, werde es aber lesen. Die Bücher von Carlotta Renzo sind interessant und auch amüsant geschrieben. Wer allerdings literarische Kostbarkeiten erwartet, liegt falsch und ist vielleicht enttäuscht.
Es sind einfach niedergeschriebene Erlebnisse und Erfahrungen.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Su Corvu » 29.09.2020, 17:21

Volker Luley kenne ich nur als Maler. In meinem letzten Heimatstädtchen Oppenheim am Rhein gab es in der Weinstube "Zum Fässje" immer Vernissagen von Künstlern aus der Region, dass er auf Sardinien gewesen sein muss, zeigte sein Bild "Wie die Sau des Bauern Cossu den Himmel anstiert" - konnte ich mir aber nicht leisten.

Noch eine Bitte: Bei Buchhinweisen oder Besprechungen zitiert doch bitte die Titel der Publikationen mit Ort, Verlag, Jahr usw.

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Re: Buchtipps

Beitrag von sonja » 12.10.2020, 13:20

Auf Empfehlung von Tina hab ich mir die ebook-Version von "Ein Traum wird wahr" von Carlotta Renzo gekauft. Ist zwar mehr ein Tagebuch bzw. Erfahrungsbericht als ein Roman, aber ungeheuer humorvoll, lebensnah und spannend geschrieben. Ich bin noch nicht ganz durch, aber kann es kaum aus der Hand legen.
Ich bin schon total neugierig auf den 2. Band.
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Re: Buchtipps

Beitrag von George M » 12.10.2020, 17:11

Ich habe auch erst mit diesem Buch angefangen und kann mich Sonja nur anschließen. Vielen Dank für den Buchtipp!
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Re: Buchtipps

Beitrag von Tina Adler » 13.10.2020, 12:06

Das freut mich, das euch das Buch auch so gefällt. :-)

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Re: Buchtipps

Beitrag von sonja » 21.10.2020, 15:28

So; "Ein Traum wird wahr" ist durch, hab schon mit dem Folgeband "Licht und Schatten im Paradies" angefangen. Am Anfang ganz schön ernüchternd, aber so ist nun mal die Realität. Trotzdem wieder ungeheuer spannend und plastisch geschrieben, besonders die sardischen Nachbarn sind sprachlich so lebensecht gezeichnet, dass ich sie mir lebhaft vorstellen kann.

Ich bin ja mal gespannt, wie das weiter- und ausgeht!
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Re: Buchtipps

Beitrag von Su Corvu » 04.11.2020, 09:49

Viaggio in Sardegna.jpg
Viaggio in Sardegna.jpg (119.7 KiB) 350 mal betrachtet
https://sardinnia.it/i-libri/volume-15- ... zo-tonara/

Für besonders linguistisch Ineressierte:

Ugo Pellis (1882-1943) hat zwischen 1925 u. 1942 Studien zu den sardischen lokalen Dialekte in Belvì, Aritzo u. Tonara für den "l’Atlante Linguistico Italiano" durchgeführt. Die Befragten waren Hirten und Bauern, die ihr ganzes Leben am selben Ort verbracht hatten. Dokumentiert wurde die gesprochene Sprache in den zentralen Lebens- u. Erfahrungsbereichen der traditionellen Kultur: Begriffe u. Bezeichnungen in der Landwirtschaft, Zahlen, Monatsnamen, Wochentage und Jahreszeiten, Verwandtschaftsgrade, Alter, Liebe, Geburt, Heirat u. Tod.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Su Corvu » 18.01.2021, 10:05

Das Leben des Antonio Gramsci.jpg
Das Leben des Antonio Gramsci.jpg (40.22 KiB) 177 mal betrachtet
Antonio Gramsci (* 22. Januar 1891 in Ales auf Sardinien; † 27. April 1937 in Rom) war ein italienischer Schriftsteller, Journalist, Politiker und marxistischer Philosoph. Er gehört zu den Begründern der Kommunistischen Partei Italiens (Partito Comunista Italiano), deren Generalsekretär (Vorsitzender) er von 1924 bis 1927 war. Vom 6. April 1924 bis zu seiner Verhaftung durch Faschisten am 8. November 1926 war er Abgeordneter im italienischen Parlament. Während seiner Zeit im Gefängnis verfasste Gramsci Texte mit philosophischen, soziologischen und politischen Überlegungen, die 32 Hefte füllen. Sie sind als Gefängnishefte bekannt geworden und bilden ein bedeutendes Werk marxistischen Denkens; Gramscis Analysen werden bis heute in der Politischen Theorie rezipiert. (Wikipedia)

Die vergriffene Biographie des sardischen Journalisten Giuseppe Fiori ist 2013 wieder neu aufgelegt worden:
Giuseppe Fiori: Das Leben des Antonio Gramsci. Eine Biografie. Rotbuch Verlag, Berlin 2013. ISBN 9783867891899
Gebunden, 416 Seiten, 24,99 EUR

Aus dem Italienischen von Renate Heimbucher und Susanne Schoop. Antonio Gramsci (1891-1937) gehörte zu den Begründern der Kommunistischen Partei Italiens und gilt als einer der bedeutendsten marxistischen Denker des 20. Jahrhunderts. Bis zu seiner Verhaftung durch die Faschisten im Jahr 1926 war er Abgeordneter im italienischen Parlament; er verstarb nach zehnjähriger Haft, während der er wertvolle und weitsichtige neue Überlegungen zu Fragen der proletarischen Demokratie, zum Verhältnis von Faschismus und Arbeiterbewegung sowie zur Möglichkeit einer sozialistischen Revolution gegen den entwickelten bürgerlichen Staat verfasste. In seiner packenden und jetzt neu aufgelegten Biografie schildert Giuseppe Fiori das Leben dieses großen Denkers. (Klappentext)

Giuseppe Fiori (* 27.1.1923 in Silanus – † 17.4.2003 in Rom) war Journalist der L'Unione Sarda, Schriftsteller u. Politker

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