Camping- Boom

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Camping- Boom

Beitrag von futurestyling » 20.09.2020, 20:51

Der Campingtrend hält weiter stetig an.
Ich beobachte die Zahlen ja laufend und die zeigen die letzten Jahre stets nach oben.
Was aber die Neuzulassungen im August von Wohnmobilen und Caravans im Großteil Europas betrifft,so übertreffen diese Zahlen alles Bisherige.
Bis zu 85% Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat!
Hoffe nur die bekommen dann auch Verhaltensregeln mitgeliefert,die für ein geordnetes Miteinander sorgen.
Zurück zur Natur wäre ja wünschenswert, aber der Schutz selbiger ebenso!
LH,Helmut
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Re: Camping- Boom

Beitrag von George M » 20.09.2020, 21:18

Die steigenden Zahlen der letzten Jahre zeigen unbestritten einen klaren Trend.
Es wird sich noch zeigen, ob der diesjährige unstetige Sprung in der Nachfrage bei Neufahrzeugen belastbar bleibt, oder ob sich in den nächsten Jahren eine Gebrauchtfahrzeugschwemme ergibt, sobald der ein oder andere Neufahrzeugbesitzer feststellt, dass diese Art von Reise vielleicht nicht zu 100 Prozent den ursprünglichen Vorstellungen entspricht.
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Re: Camping- Boom

Beitrag von Casa Sardegna » 21.09.2020, 00:34

Erst einmal sind Camper, Caravan oder Boot ein relativ coronafreier Raum, der beweglich ist. Das hat viele zu alternativen Urlaubsformen bewegt. Der Gebrauchtmarkt war überall in Europa im Mai/Juni mächtig in Bewegung. Wir haben uns im Juli ein neues Boot gekauft und das alte zeitgleich verkauft. Das war bis vor ein paar Monaten undenkbar..

Mal sehen, was davon bleibt, wenn die All- inclusive- Herbergen in der Türkei und die Kreuzfahrschiffe ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Unser neues Schiff behalten wir auf jeden Fall, fehlt nur noch die Zeit für den Überführungstörn nach Sardinien
Tanti Saluti

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Re: Camping- Boom

Beitrag von Giro » 21.09.2020, 19:16

Bin auch mal gespannt wo das endet.
Negativ ist mir schon mal aufgefallen das ein gegenseitiges helfen unter Campern nicht mehr
selbstverständlich ist.
Die Rücksichtnahme auf andere ist auch nicht mehr das
was sie einmal wahr.
Aber was verlange ich eigentlich von einem Pauschal
Touristen, der es bisher gewohnt ist am Flieger bzw
beim Abendessen zu drängeln und jeden Morgen den Kampf um die Liegen erneut in Angriff zu nehmen.

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Re: Camping- Boom

Beitrag von Giro » 21.09.2020, 19:17

Bin auch mal gespannt wo das endet.
Negativ ist mir schon mal aufgefallen das ein gegenseitiges helfen unter Campern nicht mehr
selbstverständlich ist.
Die Rücksichtnahme auf andere ist auch nicht mehr das
was sie einmal wahr.
Aber was verlange ich eigentlich von einem Pauschal
Touristen, der es bisher gewohnt ist am Flieger bzw
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Re: Camping- Boom

Beitrag von futurestyling » 21.09.2020, 20:29

Genau so ist es!
Der ganze Campinggedanke bestand früher ja darin,auch dem"kleinen Mann" einen Urlaub zu ermöglichen.
Bis dahin war der Urlaub ja eigentlich nur der Oberschicht vorbehalten.
Ein Zelt war meist der Beginn,das konnte man sich ja auch ausleihen,egal von wem.
Ein Wohnwagen war natürlich schon wieder etwas Besonderes,schon mindestens 1-2 Stufen" höher"!
Ein Wohnmobil war aber lange Jahre nur ein Traum,von Vielen!
Aber schon mit dem Zelt konnte man eben für ein paar Tage die "weite Welt"erkunden,auch wenn sie meist gar nicht so weit weg war.
Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe war ganz selbstverständlich. Das galt aber nicht nur für"Camper", sonder auch für alle am Verkehr Teilnehmenden.
Wir hatten früher doch alle Benzin, Wasser, Öl,Keilriemen,Unterbrecher,Ersatzkohlen( die man auch für fast jede Lichtmaschine zuschleifen konnte) etc.mit an "Board". Jeder half eigentlich Jedem, so gut es ging.Wenn gar nichts mehr ging,schleppte man zur nächsten Werkstätte bzw."zum Dorfschmied" ab.
Diese Generation ist leider schon ausgestorben bzw.gerade dabei auszusterben, leider!
Jeder ist sich selbst nur mehr der Nächste, "Fremde" interessieren keinen mehr!
Alles sehr traurig,aber leider wahr!
LG,Helmut
P.s.:
Falls ihr uns mal begegnen solltet,vielleicht auch Hilfe benötigt,werdet ihr feststellen das wir noch zu den"Aussterbenden" gehören!
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Re: Camping- Boom

Beitrag von Casa Sardegna » 21.09.2020, 21:21

Mein Westfalia Joker auf T3 Basis mit 50 PS Diesel war das Auto, was ich in meinem Leben mit mehr als 300 TKM am längsten gefahren bin. Es hat mich mein Studium und viele Surftrips nach Südfrankreich und Spanien begleitet. Ich habe es bedauert, dass ich ihn Mitte der 90-er gegen einen schnoeden Kombi und Wohnwagen getauscht habe.

Mit dem Joker fühlte ich mich wie König ggue. den armen Mitstudenten im Igluzelt.

Heute gondeln Mama und Papa in rollende Palästen durch Europa, für die man einen LKW Führerschein braucht und die mehr als eine Doppelhaushälfte kosten.
Das hat nichts mehr mit der Campingnostalgie der 50-er und 60-er zu tun. Da ist's dann auch mit der Hilfsbereitschaft dahin. Aber CP und Infrastruktur scheint sich auch darauf einzustellen.
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